Hallo ihr Lieben,
heute haben wir eine Turbobesichtigung in Breslau hingelegt. Am Morgen haben wir uns einen Überblick per Bus verschafft und viel über die bekanntesten Fakultäten der Universität erfahren, u.a. lehrten hier Größen wie Alzheimer und Sauerbruch. Dann eroberten wir die Dominsel, das religiöse Zentrum der Stadt, u.a. mit der Marienkirche und dem Breslauer Dom. Man nennt Breslau übrigens, nicht zuletzt wegen der über 100 Brücken, auch gerne Venedig des Ostens. Vor allem haben es mir aber die zauberhaften Zwerge angetan, von denen es hier inzwischen mehrere Hunderte gibt. Zurück gehen sie auf Aufstände von Aktivsten und Studenten in den 80-er Jahren gegen das kommunistische Regime zurück. Letztlich sorgten Zwergenaufstände für den Niedergang des Kommunismus in Breslau bzw. u.a. später in ganz Polen. Zum Schluss sind wir noch durch den Marktplatz flaniert, bevor wir zur „Schwarzen Madonna“ nach Tschenstochau aufgebrochen sind. Wer hier im größten und bedeutendsten Wallfahrtsort Polens seine Ruhe suchte, war fehl am Platz. Ich habe nur getriebene und gehetzte Pilger bzw. Gläubige gesehen sowie Messen für Massen in einer Endlosschleife. Interessant fand ich die Devotionalien, die an die Wand genagelt wurden: neben Rosenkränzen und Schmuckstücken gab es auch jede Menge Krücken und Prothesen. Trotz Gebrechen robbten viele Pilger auf Knien um den Altar – Halleluja!










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