Hallo ihr Lieben,
trotz Regenvorhersage fiel heute kein Tropfen Regen und gegen Mittag kam sogar die Sonne raus. Wir sind in dem Jüdischen Viertel Kazimierz gestartet, das unter dem König Kasimir 1494 entstanden ist und die Blütezeit des Handels einläutete. Es gehört zum UNESCO Weltkulturerbe, ebenso wie die Altstadt mit dem wunderschönen Marktplatz. Zur vollen Stunde erklang dann noch der Trompetenklang Hejnal vom Turm der Marienkirche, der noch heute live im polnischen Radio übertragen wird: ein Gänsehautmoment, den ich mit meiner Jugendfreundin geteilt habe!
In den Tuchhallen begann bereits im 13. Jahrhundert der Handel mit Gewürzen, Salz, Stoffen sowie Leder und Metall. Noch heute bekommt man hier polnisches Handwerk und natürlich Souvenirs zu kaufen. Danach streiften wir durch das Universitätsviertel bevor wir auf die Wawel-Burg kraxelten, wo Biggi und ich uns unter polizeilicher Aufsicht von Marek an einem der Welt-Chakren mit Energie aufluden;-).
Das Highlight des Tages war aber der Besuch von Biggis Bruder Herbert, der uns spontan nachgereist und sich im hiesigen Studentenwohnheim einquartiert hatte! Gemeinsam sind wir auf der Weichsel rauf- und runter geschippert, haben Anekdoten zum Besten gegeben und uns die Bäuche vor Lachen geschüttelt. Der Kapitän drückte ein Auge zu und nahm uns einfach noch weitere Runde gratis mit. Den Abend beendeten wir mit polnischen Köstlichkeiten bevor wir mit dem Taxi ins Hotel gefahren sind, da es leider etwas außerhalb liegt. Nach knapp 15 Kilometern zu Fuß bin ich todmüde ins Bett gefallen.













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